Bertram
Männlicher Vorname mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Steckbrief von Bertram
- Mögliche Bedeutung
- Der glänzende Rabe
- Herkunft
- Altdeutsch
- Silben
- 2
- Stil
- KlassischTraditionell
Aussprache
Geschichte des Namens Bertram
Bertram gehört zu einer germanischen Namensfamilie. Das Dictionary of Medieval Names from European Sources erklärt die Glieder als altdeutsch beraht beziehungsweise berht für „hell, glänzend“ und hram für „Rabe“. Ältere lateinische Formen wie Bertrannus sind sprachgeschichtliche Vorläufer, aber nicht automatisch dieselbe deutsche Schreibweise. Für die exakte Form nennt das Werk einen anglofranzösischen Beleg aus 1245 bis 1250. Damit liegt ein mittelalterlicher Personenbeleg vor, während die Bildung aus den beiden Namengliedern älter ist.
Die Form blieb in mehreren europäischen Schreibtraditionen erhalten. Der mittelalterliche Beleg ist anglofranzösisch und sagt deshalb noch nichts über eine einheitliche deutsche Aussprache aus. Spätere Belege aus Dänemark und Frankreich zeigen, dass Bertram nicht auf einen einzigen regionalen Zweig begrenzt war. Die Bedeutung „heller Rabe“ ist eine sprachwissenschaftliche Zusammensetzung und keine zeitgenössische Übersetzung des Belegs. Bertram Fletcher Robinson und der Physiker Bertram Brockhouse dokumentieren den Namen in der Neuzeit.
Frühester belegter Nachweis
- Belegart
- Exakte Namensform
- Belegte Form
- Bertram
- Zeitliche Einordnung
- 1245 bis 1250, anglofranzösischer Personenbeleg
- Einordnung
- DMNES nennt Bertram in einem anglofranzösischen Beleg aus 1245 bis 1250. Ältere lateinische Formen sind Vorläufer und nicht die exakte Form.
Beliebtheit von Bertram
- ÖsterreichMännlich, 2023Platz 2.030Beste Platzierung im Jahr 1984 auf Platz 173Quelle Statistik Austria
Namenstag von Bertram
- 30. JuniHauptnamenstagBertramÖsterreich
Namensträgerinnen und Namensträger von Bertram
Reale Personen
2- 1870-1907
- 1918-2003
Häufige Fragen zu Bertram
Quellen
Namensgeschichte
- Bertram · Dictionary of Medieval Names from European Sources · Etymologie und mittelalterliche Belege, einschließlich 1245 bis 1250 (abgerufen am 22.08.2026)
