Haribert
Männlicher Vorname mit Bedeutung, Herkunft und mehr.
Steckbrief von Haribert
- Bedeutung
- Der glänzende Krieger
- Herkunft
- Althochdeutsch
- Silben
- 3
- Stil
- Selten / AußergewöhnlichTraditionell
Geschichte des Namens Haribert
Haribert gehört zur althochdeutschen Namensfamilie, die in historischen Quellen meist als Heribert oder Heribertus erscheint. Das erste Glied hari bedeutet „Heer“, das zweite beraht „hell oder glänzend“. Daraus ergibt sich „im Heer glänzend“ oder „glänzender Krieger“. Die Form Haribert ist keine bloße Fantasiebildung, doch ihre genaue historische Verteilung muss von Heribert getrennt werden.
Ein sicher identifizierbarer Namensträger ist Heribert von Köln, der um 970 geboren wurde und 1021 starb. Kirchliche Quellen führen überwiegend Heribert beziehungsweise Heribertus, nicht zwingend die Schreibweise Haribert. Der früheste belastbare Beleg betrifft damit die Vorform und einen konkreten mittelalterlichen Träger. Die Lautfolge Haribert bewahrt die germanischen Bestandteile deutlicher als Herbert. Haribert und Heribert sollten als historische Varianten mit unterschiedlicher Überlieferung erscheinen. Der lokale Gedenktag des heiligen Heribert wird am 16. März gefeiert.
Frühester belegter Nachweis
- Belegart
- Vorläuferform
- Belegte Form
- Heribert / Heribertus
- Zeitliche Einordnung
- Mittelalterliche kirchliche Überlieferung, 10. bis 11. Jahrhundert
- Einordnung
- Die belegte Vorform ist Heribert. Haribert ist eine verwandte Schreibweise.
Beliebtheit von Haribert
Keine Rangdaten bekannt.
Namenstag von Haribert
- 16. MärzHauptnamenstagHeribert von KölnKöln
Häufige Fragen zu Haribert
Quellen
Namensgeschichte
- Meaning, origin and history of the name Haribert · Behind the Name · Meaning and historical forms (abgerufen am 24.08.2026)
- Saint Héribert · Conférence des évêques de France · Heribert von Köln und Gedenktag 16. März (abgerufen am 24.08.2026)
Namenstage
- Saint Héribert · Conférence des évêques de France · Heribert von Köln und Gedenktag 16. März (abgerufen am 24.08.2026)
Weitere Quellen
- Wikidata (abgerufen am 24.08.2026)
