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Jumper AngelSounds JPD-100S: Test und meine Erfahrung

Jumper AngelSounds JPD-100S im Test: Meine Erfahrungen mit dem Fetal-Doppler für zu Hause. Mit Tipps zur Anwendung und Vergleich zum Mini!

NHNele Hillebrandt
Schwangerschaft
Jumper AngelSounds JPD-100S: Test und meine Erfahrung
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Das AngelSounds JPD-100S ist quasi der große Bruder des AngelSound Mini. Im Grunde ähneln sich beide Modell auch stark, sehen nur etwas unterschiedlich aus und das Mini-Modell verfügt lediglich über einen Kopfhörer-Anschluss, während dieses Modell über zwei verfügt.

Im Test muss sich das JPD-100S dem Mini dennoch um Haaresbreite geschlagen geben: Für Punktabzüge sorgt zum einen der Preis und zum anderen der Umstand, dass das Ultraschall-Gel in den Batterie-Schlitz laufen kann. Dafür ist das Ultraschall-Gel hier im Lieferumfang enthalten und dank des zweiten Kopfhörer-Anschlusses können Mama und Papa gleichzeitig dem Herzschlag des Babys lauschen.

TL;DRDas Wichtigste in Kürze
  • Vorteil: Zwei Kopfhörer-Anschlüsse – Mama und Papa können gleichzeitig dem Herzschlag lauschen
  • Ultraschall-Gel ist im Lieferumfang enthalten – sofort startklar ohne Zusatzkauf
  • Nachteil: Batteriefach unter dem Sensor, Gel kann hineinlaufen – mit Folie abkleben hilft
  • Herzschlag suchen: Weit unten anfangen, nicht nach dem Essen, 120–160 Schläge/Min. = Baby

Bedienung des AngelSound

Um das AngelSounds JPD-100S in Betrieb zu nehmen, muss man als erstes die Batterie anschließen. Ich habe mich zunächst gewundert, weil es dazu keine genaue Anleitung gab und die Anschlüsse irgendwie lose im Batteriefach umherflogen. Nachdem ich jedoch verstanden hatte, dass die Anschlüsse wirklich einrasten müssen, war klar, dass man es im Grunde nicht falsch anschließen kann (es passt einfach nicht, das Gerät kann also auch nicht mit Strom versorgt werden). Wenn man diese Hürde überwunden hat, schaltet man das AngelSound einfach ein, indem man den Lautstärke-Regler nach rechts dreht. Man hört zunächst ein Klacken, wenn das Rad den Widerstand überwindet, dann beginnt die Lampe auf der Vorderseite grün zu leuchten und aus den Kopfhörern erklingt auch schon ein Rauschen, das signalisiert, dass man nun beginnen kann.

Zum Finden des Herzschlags trägt man nun etwas Ultraschall-Gel auf den Sucher oder direkt auf den Bauch auf (dazu die Kopfhörer am besten noch abnehmen, da unangenehme Geräusche entstehen), setzt das Gerät an und fährt langsam über den Bauch, bis man den Herzschlag des Babys gefunden hat. Über den Lautstärke-Regler kann man die Lautstärke der Geräusche einstellen, einen Einfluss auf die Intensität des Ultraschalls hat das übrigens nicht. Ich habe das Gerät am Anfang (in der 11. Woche) meist auf voller Lautstärke gehabt, da der Herzschlag sonst schnell zu überhören war.

Getestet habe ich das Gerät ab 10+6 und dann eine Woche lang alle zwei Tage. Den Herzschlag habe ich dabei immer innerhalb von 5 Minuten gefunden, außer einem Mal direkt nach dem Essen. Da waren die „Umgebungsgeräusche“ zu laut und haben alles übertönt. Drei Stunden später habe ich den Herzschlag dann jedoch problemlos gefunden.

Um das Gerät wieder auszuschalten, muss man einfach den Lautstärke-Regler wieder nach links drehen, sobald die grüne Lampe erlischt, ist es ausgeschaltet.

angelsound jpd100s Batteriefach
In das Batteriefach kann schnell Ultraschall-Gel eindringen

Problematisch ist hier nun, dass sich das Batteriefach auf der Rückseite unter dem Ultraschall-Sensor befindet. Dieser steht zwar etwas hervor, je nachdem wie viel Druck man ausübt und wie viel Gel man benutzt, kann es jedoch schnell passieren, dass dieses Gel in den Batterie-Schlitz läuft, was nach der Benutzung dann umständlich gesäubert werden muss. Ich habe irgendwann die Schlitze mit Frischhaltefolie und Klebestreifen angeklebt, was gut funktioniert hat. Verstehen kann ich aber nicht, warum der Hersteller dies bei der Produktentwicklung nicht bedacht hat. Besser ist dies beim AngelSound Mini gelöst, bei welchem sich das Batteriefach auf der Vorderseite des Geräts befindet.

angelsound jpd100s Zubehör
Das Zubehör enthält alles, was man braucht

Lieferumfang

Zum Lieferumfang des AngelSounds JPD-100S gehört neben dem Gerät an sich ein paar Kopfhörer, eine Batterie, eine Bedienungsanleitung, ein Audiokabel und eine große Tube Ultraschall-Gel. Somit hat man alles, was man braucht um direkt starten zu können und muss nichts zusätzlich kaufen.

Zusatzfunktionen

An Zusatzfunktionen hat man beim AngelSounds JPD-100S die Möglichkeit den Herzschlag aufzunehmen, was praktisch ist, wenn man auch Freunde oder Verwandte an diesem Wunder teilhaben lassen möchte.

Vorteilhaft wäre die Möglichkeit den Herzschlag auszählen zu lassen, um sicher sein zu können, dass man wirklich dem Herzschlag des Babys lauscht (und nicht dem eigenen), was zum Beispiel beim Sonoline B möglich ist. Wer den Herzschlag selber auszählen möchte, kann dies einfach mithilfe einer Stoppuhr machen: Dazu zählt man 15 Sekunden lang den Herzschlag und rechnet das Ergebnis mal vier (15x4=60, also eine Minute). Das Ergebnis sollte zwischen 120 und 160 liegen, wenn es viel weniger ist, hat man wahrscheinlich den eigenen Puls gezählt.

AngelSounds JPD-100S kaufen

Das AngelSounds JPD-100S ist preislich das teuerste Modell im Test, die Unterschiede sind aber recht klein und bewegen sich im Bereich um die 10 Euro. Wer sich zwischen den Modellen nicht entscheiden kann, findet im Fetal-Doppler-Vergleich eine direkte Gegenüberstellung aller Modelle.

AngelSound JPD-100S
Derzeit nicht verfügbar.

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Aktualisiert: 12.4.2026

Häufig gestellte Fragen

Das JPD-100S hat zwei Kopfhörer-Anschlüsse (Mama und Papa können gleichzeitig hören) und Ultraschall-Gel ist im Lieferumfang enthalten. Nachteil: Das Batteriefach liegt unter dem Sensor, wodurch Gel eindringen kann.

Batterie anschließen (rastet nur richtig ein), Lautstärke-Regler nach rechts drehen zum Einschalten. Ultraschall-Gel auftragen, Gerät langsam über den Bauch führen. Bei grüner Lampe ist es betriebsbereit.

Gerät, Kopfhörer, Batterie, Bedienungsanleitung, Audiokabel und eine große Tube Ultraschall-Gel. Damit hat man alles, was man braucht, und kann direkt starten.

Nicht kurz nach dem Essen suchen, da Magengeräusche stören. Sehr weit unten anfangen (knapp über dem Schambein), Gerät etwas schräg halten und sanft in den Bauch drücken. Bei 120-160 Schlägen pro Minute ist es das Baby.
NH

Nele Hillebrandt

Erzieherin, Psychologin & Autorin

Ich bin Nele!

Ich bin gelernte Erzieherin, Bachelor-Psychologin und zweifache Mama. Seit über zehn Jahren schreibe ich auf Faminino über Kinderwunsch, Schwangerschaft, Baby und Familienalltag. Meine Beiträge entstehen aus eigener Erfahrung und werden um Quellen aus Forschung und Fachliteratur ergänzt.

Hier auf dem Blog findest du viele Artikel über das Mamasein und den Alltag mit Kindern. Mittlerweile geht es hier hauptsächlich um Basteln & DIY:

Ich liebe es zu basteln und kreativ zu sein! Tolle DIY-Ideen (auch für Kinder) findest du auch auf meinem Instagram-Kanal @bunterbasteln.

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